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Autor: | dn2vk [ So 8. Mär 2009, 19:33 ] |
Betreff des Beitrags: | Amateurfunk über Relaisfunkstellen |
Amateurfunk über Relaisfunkstellen Amateurfunkrelais dienen den Funkamateuren dazu, die Reichweite zu erhöhen. Dabei steht die Relaisfunkstelle an einem funktechnisch exponierten Standort. Das kann z.B. ein Berg, ein Hochhaus oder auch ein Fernmeldeturm sein. Die Signale der Funkstationen werden empfangen und zeitgleich auf einer anderen Frequenz wieder ausgesendet. So ist es möglich das sich zwei Funkamateure unterhalten können obwohl sie sich eigentlich nicht hören würden. Funkbetrieb findet hauptsächlich auf den UKW-Bändern 2m und 70cm statt, es gibt aber auch Relais auf den Bändern 10m und 23cm. Ein solches Relais wird auch bezeichnet als Relaisstelle, Relaisfunkstelle, Repeater oder Umsetzer. Es handelt sich hierbei um eine automatisch arbeitende Funkstation, die durch Umsetzung und Verstärkung der Signale von einer Eingabefrequenz (RX Frequenz) auf einer Ausgabefrequenz (TX Frequenz) Verbindungen von festen, portablen oder mobilen Funkstationen ermöglicht. Einschalten Relaisstation senden üblicherweise nicht ständig. Entweder sind sie trägergetastet, also schalten sich bei Empfang eines Signals automatisch ein - oder man muss sie vor der Benutzung erst enfordern. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren:
![]() Bild: Durch den Berg als Hindernis könnten sich die beiden Funkstellen nicht erreichen - hier hilft das Relais auf der Bergspitze. Betrieb über Relaisstellen Nach dem Auftasten sendet die Relaisstation in der Regel eine Kennung - das ist ihr zugewiesenes Rufzeichen, entweder in Morsetelegrafie oder als Sprachansage. Um anzuzeigen, dass der Vorredner ausgesprochen hat, senden einige Relaisstationen einen Rogerpiep. Dieser muss abgewartet werden, andernfalls schalten einige Relaisfunkstellen nach einiger Zeit ab (sog. "Abseitsfalle" = Sprechzeitbegrenzung gegen Dauerquasseler). Um ein zu häufiges Auftasten und Abfallen zu verhindern, senden viele Relaisstationen noch einige Sekunden weiter (Nachlauf). Wird in dieser oft z.B. 10 sek. langen Nachlaufzeit nicht gesprochen, fällt das Relais ab - das heisst, der Sender der Relaisfunkstelle schaltet sich aus. Der Empfänger bleibt jedoch eingeschaltet, und eine gewisse Zeit (z.B. 60 Sekunden) kann durch einfaches Senden das Relais wieder aufgetastet werden, ohne erneut einen Tonruf senden zu müssen. Was sonst noch wissenswert ist Zuständig für die Relaisstation ist der Relaisverantwortliche, der die Station meist mit hohem ehrenamtlichen Einsatz betreut. Darüber sollte sich jeder bewußt sein, der ein solches Relais benutzt. Forderungen oder Erwartungshaltungen sind hier unangebracht - Relaisbetreiber leisten Sozialengagement zu Gunsten der gesamten Amateurfunk-Community. Amateurfunk-Relais können zur Erhöhung der Reichweite untereinander gekoppelt werden. Während dies in der Vergangenheit zumeist aufwendig mit Richtfunkstrecken gelöst wurde, verwendet man immer häufiger das Internet (siehe "Echolink") für die Zusammenschaltung. Einige Amateurfunk-Relais werden auch live im Internet als Audiostream übertragen. Weitere Arten von Amateurfunkrelais können sein
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